Landmarkenprojekt in Sachsen-Anhalt

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Daten und Fakten

Die FAKT-Unternehmensgruppe plant in Stendal die Errichtung hochmoderner Gewächshauskomplexe. Das energetische Konzept wird mit E.ON entwickelt.

Die FAKT AG hat den Markt für Fruchtgemüse – in erster Linie Tomaten, Paprika, Auberginen und Gurken analysiert und bereits damit angefangen, in innovative und nachhaltige Technologien zu investieren, um gesunde und frische Lebensmittel zu produzieren.

In Stendal soll mit dem in direkter Nachbarschaft angesiedelten Unternehmen Zellstoff Stendal GmbH (Mercer Stendal), welches zur amerikanisch-kanadischen Mercer International Group gehört, zusammengearbeitet werden. Diese Kooperation hat die Zielsetzung, die spätere Versorgung der Gewächshäuser mit Strom, Wärme und CO2 aus vorhandenen, bisher ungenutzten Potenzialen des den Hauptrohstoff Nadelholz nutzenden Zellstoffwerks sicherzustellen. Hierzu ist die Errichtung einer direkten Leitungsanbindung für Strom und Wärme sowie CO2 vorgesehen. Dieses Konzept ermöglicht eine weitgehend auf grünem Brennstoff basierende Energieversorgung. Bislang zum Teil nicht nutzbare Energieüberschüsse des Zellstoffwerks werden einer sinnvollen Nutzung zugeführt. CO2 wird abgeschieden und für das Pflanzenwachstum genutzt.

So ist in Stendal ein ca. 40 Hektar großer Komplex unter Glas geplant, wobei der Gewächshauskomplex Teil eines größeren Businessparks mit Pilzzucht, Lebensmittelverarbeitung, Fischzucht (Onshore-Aquakulturen), Logistik etc. sein soll.

Positiv zu erwähnen sind im Kontext dieser Projekte nicht nur die nachhaltigen Energieversorgungskonzepte, sondern auch die positiven Beschäftigungsaspekte in strukturschwachen Regionen.

Investitionsvolumen und Nutzungskonzept

Am 4. September 2020 hat sich Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff in einem ausführlichen Gespräch mit dem Vorstand der FAKT AG und dem Bürgermeister von Arneburg über das Investitionsprojekt des Unternehmens in der Stadt informiert.

Das Grundstück hat eine Größe von rund 1,2 Millionen Quadratmetern. Zunächst soll auf einer Fläche von 40 Hektar einen Gewächshauskomplex errichtet werden. Die Energieversorgung soll über ungenutzte Potenziale des Zellstoffwerks erfolgen. Später sind weitere Vorhaben geplant, u.a. eine Onshore-Zuchtanlage für Meeresfische. Auf zwei Grundstücken im benachbarten Arneburg sollen ein Hotel und Wohnbebauung entstehen. Es sind eine Gesamtinvestitionssumme von 350 Mio. € und über 200 neue Arbeitsplätze im Gespräch.

Die zentralen Bausteine des Projekts sind die moderne landwirtschaftliche Erzeugung, wertschöpfende Weiterverarbeitung und Logistik. Als Kooperationspartner hat E.ON bereits großes Interesse an einer Mitwirkung signalisiert. Mit weiteren Partnern werden bereits Gespräche geführt.

Zu den Produktbereichen zählen

  • Moderner Gewächshauspark für den Anbau von Paprika, Tomaten und Auberginen.
  • Zentrum für Distribution, Aufbereitung, Weiterverarbeitung und Veredelung landwirtschaftlicher Produkte wie zum Beispiel Obst und Gemüse. Hinzu kommen Warenumschlagslager sowie Kühl- und Tiefkühlkapazitäten.
  • Onshore-Fischzucht (Kingfish, Lachs und anderen wertvolle Speisefische).
  • Familiengerechter Wohnungsbau.
  • Aufgrund der sehr guten geografischen Lage Errichtung eines Konferenzzentrums inklusive Hotel und Restaurant.

Das Gesamtinvestment liegt bei einer Größenordnung von nahezu 350 Mio. EUR.

Die FAKT-Gruppe geht dieses Projekt, das mit der beispielhaften Fächerung unterschiedlichster und ineinandergreifender Bereiche – ob Agrarprodukte, Fischzucht, Energieversorgung über Solar, Wohnungswirtschaft bis hin zur Einrichtung eines Konferenzzentrums mit Hotel – das Potenzial hat, eine Landmarke zu werden, mit großer Begeisterung an!
 
In einem Pressebericht vom 4. September 2020 schreibt die Volksstimme.de: 
Für Oktober will der Ministerpräsident zu einer nächsten Runde in die Staatskanzlei einladen, an der die zuständigen Minister und Vorstandsvertreter der Fakt AG teilnehmen, um die weiteren Planungsschritte, die Finanzierung und Fördermöglichkeiten zu besprechen. Das vorgestellte Vorhaben „kann ein Konzept sein, das
wirklich funktioniert“, fasste Reiner Haseloff seinen Eindruck nach der Präsentation zusammen. Die strategisch gute Lage des Areals biete gute Chancen zu seiner Belebung.
 
Pressekontakt: FAKT AG Unternehmenskommunikation, kerstin.kipper@fakt-ag.com, Telefon +49 (0)201 17003-424
 
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