Europäisches Landmarkenprojekt Hegyeshalom-Bezenye

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Daten und Fakten

Die FAKT AG hat im Rahmen einer Zwangsversteigerung den Zuschlag für ein 330 Hektar großes Grundstück auf dem Gebiet der Gemeinden Hegyeshalom und Bezenye erhalten und plant dort ein ganzheitliches Nutzungskonzept, welches die Bereiche Arbeiten, Wohnen und Leben in einzigartiger Weise miteinander verbinden wird.

Die zentralen Bausteine dieses Europäischen Landmarkenprojekts sind die moderne landwirtschaftliche Erzeugung, wertschöpfende Weiterverarbeitung und Logistik. Als Kooperationspartner haben Landgard, das ungarische Bauunternehmen KÉSZ-Gruppe und E.ON bereits großes Interesse an einer Mitwirkung signalisiert. Mit weiteren Partnern werden bereits Gespräche geführt.

Zu den Produktbereichen zählen

  • Moderner Gewächshauspark in einer Größenordnung von 300.000 m2 für den Anbau von Paprika, Tomaten, Auberginen und Küchenkräutern.
  • Freilandanbau von Spargel und Beerenobst in einer Größenordnung von 500.000 m2.
  • Zentrum für Distribution, Aufbereitung, Weiterverarbeitung und Veredelung landwirtschaftlicher Produkte wie zum Beispiel Obst und Gemüse aus ganz Ungarn. Hinzu kommen Warenumschlagslager sowie Kühl- und Tiefkühlkapazitäten auf einer Fläche von ca. 150.000 m2.
  • Größte Onshore-Fischzucht Europas im Bereich Kingfish, Lachs und anderen wertvollen Speisefischen.
  • Aufbau von ca. 500.000 m2 Logistikflächen im zentralen Bereich des Grundstücks. Nutzung der bereits vorhandenen Autobahnauf- und -abfahrt sowie einer noch zu erstellenden Bahnstation.
  • Familiengerechter Wohnungsbau auf einer Fläche von ca. 900.000 m2 mit rund 1.000 Wohnungen. Zudem Errichtung von Kindergarten, Grundschule und einer Einrichtung für ein duales Ausbildungssystem im handwerklichen Bereich.
  • Aufgrund der sehr guten geografischen Lage Errichtung eines Konferenzzentrums inklusive Hotel, Restaurant und Einkaufszentrum.
  • Errichtung eines modernen Campingbereichs für den ruhenden LKW-Verkehr sowie den regulären Tourismus.

Das Gesamtinvestment liegt bei einer Größenordnung von nahezu 1 Mrd. EUR.

Kooperationspartner

Für den Aufbau einer zukunftsorientierten und umweltfreundlichen Energie- und Versorgungsinfrastruktur ist unser Partner E.ON, sowohl in Ungarn als auch in Deutschland.

Im Bereich der Produktion und Vermarktung von Obst und Gemüse ist unser Partner Landgard als erfolgreich vermarktende Erzeugergenossenschaft mit erstklassigen Verbindungen zu führenden europäischen Handelsketten.

Im Bereich Projektentwicklung, Generalplanung und Bau arbeiten wir mit der KÉSZ Gruppe aus Budapest zusammen, einem der größten Bauunternehmen Ungarns, mit dem wir bereits mehrere Projekte in Nordrhein-Westfalen umsetzen.

Mit diesen und weiteren Partnern werden wir hier ein integriertes Agrarsystem schaffen, das sich mit Sicherheit auch mit industriellen Produktionsstätten und Freizeitstätten verbinden lässt. Themen wie „integrierte Stoffkreisläufe“, „CO2-freie Energieversorgung über Photovoltaik, Geothermie oder Wind“ und auch „Nachhaltige Verbindung zwischen Wohnen und Arbeiten“ sind uns dabei sehr wichtig. Diese Themen möchten wir an dem Standort umsetzen.

Ungarische Regierung gewährt VIP-Status

Bereits im Oktober 2019 wurde dem Projekt von der ungarischen Regierung der VIP-Status gewährt. Dieser wird lediglich für solche Projekte vergeben, die für die wirtschaftliche Entwicklung und die Schaffung von Arbeitsplätzen, unter volkswirtschaftlichen Gesichtspunkten, von besonderer Bedeutung sind. Für de FAKT AG und ihre Kooperationspartner wird durch diesen Erlass die Arbeit mit Politik und Verwaltung vereinfacht und beschleunigt.

FAKT Hungaria GmbH gegründet

Ebenfalls im Oktober 2019 fand im Essener Unternehmensstammsitz der FAKT AG die konstituierende Sitzung des Aufsichtsrates der FAKT Hungaria GmbH statt. Die neu gegründete Tochtergesellschaft, die zu 100% der FAKT AG gehört, soll die Aufgaben rund um das Großprojekt koordinieren und eine gemeinsame Plattform für die Zusammenarbeit der Projektpartner sein.

Impressionen der Pressekonferenz und der Ortsbegehung in Ungarn im März 2019