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PIANO! KlassikFAKTen

Start der neuen Konzertreihe zur Saison 2020/21

Das Europäische Klassikfestival startet in Zusammenarbeit mit der Essener FAKT AG ab Oktober 2020 eine neue Konzertreihe speziell mit Klavierabenden junger sowie international erfahrener KünstlerInnen in vier einzigartigen Gebäuden bzw. Räumlichkeiten, deren Eigentümerin die FAKT AG ist, verteilt über das gesamte Ruhrgebiet.
Dazu gehört der architektonisch einzigartige Glaskomplex der ehemaligen Vonovia-Zentrale bzw. des aktuellen FAKT Businessparks Bochum.
In Duisburg finden die Konzerte im Gemeindehaus Ruhrort, einem ursprünglich für die niederländische Gemeinde Anfang des letzten Jahrhunderts erbauten neuromanischen Schmuckstückes, in Hafennähe statt.
Im Essener RUHRTURM, dem Headquarter der FAKT AG, steht der großzügige Ruhrsalon mit seiner gediegenen Atmosphäre und perfekten Infrastruktur zur Verfügung.
In Herne befindet sich auf dem ehemaligen Werksgelände der Ruhrkohle AG, dem SHAMROCKPARK, die Mulvany Villa mit dem direkt angrenzenden ShamrockEye, das mit seiner einzigartigen Kombination aus Tradition und Moderne als Konzertlocation dienen wird.

Allein schon diese vier außergewöhnlichen Aufführungsorte mit ihrer jeweiligen historischen Bedeutung für das Ruhrgebiet versprechen einzigartige Konzerterlebnisse, wofür natürlich die von Volker Zwetzschke, dem Künstlerischen Leiter der Reihe, sorgsam zusammengestellte Mischung aus jungen und international erfahrenen PianistInnen und spannenden Programmen ebenfalls sorgen wird.

Die Reihe startet Ende Oktober mit der jungen Marler Pianistin Anna Karácsonyi (28.10. Essen, 29.10.20 Bochum, Fr 30.10. Herne, 01.11.Duisburg), die Werke von J.S. Bach, Beethoven, Chopin, Liszt und Debussy interpretieren wird.

Weiter geht es im Dezember mit einem kombinierten Duoabend der Klaviervirtuosen Oleg Poliansky und Volker Zwetzschke, gefolgt von dem „russischen Eusebius” oder auch „brillanten Virtuosen von ganz großem Format“ Denys Proshayev im Februar 2021.

Die Saison beschließt dann im April 2021 ein(e) noch nicht feststehende(r) Stipendiat(in) und Förderpreisträger(in) der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung.

Weitere Infos und Karten gibt es ab dem 06.07.2020 beim Europäischen Klassikfestival unter
www.eu-klassikfestival.de

Die Interpreten

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Anna Karácsonyi
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Volker Zwetzschke und Oleg Poliansky
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Denys Proshayev

SPECIAL: Justus Frantz zu Gast beim Europäischen Klassikfestival

Zu gleich drei Klavierabenden kommt der weltberühmte Pianist, Dirigent und Festivaldirektor Justus Frantz im Sommer 2020 auf Einladung des Europäischen Klassikfestivals ins Ruhrgebiet, die er in besonderen Locations der FAKT AG geben wird.

Auf dem Programm steht ein Best of Mozart, Chopin und Beethoven. 

Programm

Konzerte

Montag, 31.08.2020, 19:30 Uhr
ShamrockEye
Shamrockring 1
44623 Herne

Montag, 21.09..2020, 19:30 Uhr
RUHRTURM
Huttropstraße 60
45138 Essen

Dienstag, 22.09..2020, 19:30 Uhr
Gemeindehaus Ruhrort
Dr. Hammacher Straße 6
47119 Duisburg

Eintrittspreise

Vorverkauf:
30,- Euro
20,- Euro ermäßigt (für Schüler, Studenten und Behinderte)

Abendkasse:
35,- Euro
25,- ermäßigt (für Schüler, Studenten und Behinderte)

Der KVV beginnt am 06.07.2020 www.eu-klassikfestival.de

Justus Frantz - ein Leben für die Musik

Seit Jahrzehnten ist Justus Frantz als international erfolgreicher Pianist, als Dirigent hervorragender Orchester und Opern, als Moderator und großer Musikvermittler, als Visionär des Klassik-Musiklebens und als Gründer, insbesondere des Schleswig-Holstein Musik Festivals, der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern und der Philharmonie der Nationen eine prägende Figur des Musiklebens. Mit seiner Hingabe an die Musik, seinem Charisma und seiner Begeisterungsfähigkeit ist er ein Botschafter für das klassische musikalische Erbe Mitteleuropas und insbesondere Deutschlands in der Welt.

Justus Frantz wurde 1944 in Hohensalza im heutigen Polen geboren und wuchs im ostholsteinischen Testorf auf. Nach dem Klavierstudium bei Eliza Hansen in Hamburg und Wilhelm Kempff in Positano, sowie dem Dirigierstudium bei Wilhelm Brückner-Rüggeberg gewann er erstmals 1967 als Pianist und Preisträger beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München die Aufmerksamkeit eines größeren Publikums.

Als Herbert von Karajan den jungen Pianisten 1969 engagierte, gelang der internationale Durchbruch. Auftritte mit Leonard Bernstein und den New Yorker Philharmonikern 1975 in den USA begründeten die kreative Freundschaft zwischen Justus Frantz und dem amerikanischen Komponisten und Dirigenten.

1986 hat Justus Frantz das Schleswig-Holstein Musik Festival ins Leben gerufen und es bis 1994 als Intendant geleitet. Er hat es zu einem der bedeutendsten Festivals in Europa gemacht und dabei ein Format geschaffen, das zum Vorbild für zahlreiche weitere Festivalgründungen geworden ist.

Er hat die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern gegründet, ist Pate und Ideengeber für das Rheingau Musik Festival. In Hamburg hat er die Mendelssohn Gesellschaft und in Schleswig-Holstein die Brahms Gesellschaft gegründet. Der von ihm neu organisierte Hindemith Preis ist ein renommierter Preis für moderne Musik und junge Komponisten geworden. Jahr für Jahr gibt Justus Frantz viele Konzerte unentgeltlich für junge Leute.

Zusammen mit Valery Gergiev hat er das größte Opernfestival russischer Musik in Hamburg und das erste große Festival Neuer Musik in der damaligen Sowjetunion gegeben und hat mit ihm die erste große internationale Junge Philharmonie gegründet: die Deutsch-Sowjetische Junge Philharmonie.

Justus Frantz hat immer wieder unkonventionelle Konzepte entwickelt,
um der klassischen Musik neue Zuhörerkreise zu gewinnen, erstarrte Konventionen zu überwinden und unvoreingenommene Begegnungen mit der Musik zu ermöglichen.
Zehn Jahre lang moderierte und musizierte er die erfolgreiche Fernsehsendung »Achtung! Klassik«, für die er 1993 die Goldene Kamera erhielt.

Justus Frantz ist künstlerischer Leiter der 1995 von ihm gegründeten und von Leonard Bernstein und Yehudi Menuhin inspirierten Philharmonie der Nationen. Mit diesem Orchester trat er in über 1000 Konzerten auf – stets mit dem Ziel, nicht nur hervorragend zu musizieren, sondern auch symbolisch das friedliche Zusammenleben der Menschen zu fördern. So dirigierte er unter anderem im Vollversammlungssaal der Vereinten Nationen in New York, beim Benefizkonzert »Michael Jackson and Friends“ im Münchener Olympiastadion oder bei einem Exklusivkonzert bei Papst Johannes Paul II.

Legendär sind seine Schubert- und Mozart-Einspielungen im Duo mit Christoph Eschenbach.

1986 konnte Justus Frantz Helmut Schmidt, der ein großartiger Pianist war, überreden, mit Christoph Eschenbach und ihm das Mozartkonzert für drei Klaviere mit dem London Philharmonic Orchestra einzuspielen.

2013 wurde Justus Frantz bei der Israel Sinfonietta Beer Sheva als erstem christlichen deutschen Künstler die Position des Chefdirigenten eines staatlichen israelischen Orchesters übertragen. Mit einem großen Brahms-Festival in Israel erfüllte sich der in Hamburg lebende Dirigent 2014 nicht nur einen musikalischen Traum, sondern schlägt auch eine symbolische Brücke zu seiner Heimat.

Sein jährliches „Finca Festival Frantz & Friends“ auf Gran Canaria gehört seit Jahren zu den „Geheimtipps“ des internationalen Musiklebens. Namhafte Solisten und Dirigenten, sowie die Philharmonie der Nationen treffen sich alljährlich in ungezwungener Atmosphäre zu gemeinsamen Konzerten an einem der schönsten Orte Europas.

Justus Frantz gründete eine Hilfsorganisation, die Freundschaftsbrücke e.V., mit der verschiedene Projekte in der Sowjetunion beziehungsweise Russland und dem Baltikum unterstützt wurden. Insgesamt hat die Freundschaftsbrücke e.V. Aktionen in verschiedenen Ländern durchgeführt im Gesamtwert von über 45 Millionen Euro.

Justus Frantz ist Ordensträger vom höchsten deutschen, höchsten spanischen und höchsten litauischen Orden, Ehrungen erhielt er u.a. in Russland und Israel. Er erhielt u.a. folgende Preise: Bambi, Grammy, Goldene Kamera.

Sommernachtsträume in FAKT Locations mit dem Europäischen Klassikfestival

Das Europäische Klassikfestival gastiert im Rahmen seiner Konzertreihe Sommernachtsträume im August 2020 in gleich drei Gebäuden der FAKT AG im Ruhrgebiet.

Dazu gehört das Gemeindehaus Ruhrort in Duisburg, ein ursprünglich für die niederländische Gemeinde Anfang des letzten Jahrhunderts erbautes neuromanisches Schmuckstück in direkter Nähe zum Hafen.
Im Essener Ruhrturm, dem Headquarter der FAKT AG, steht der großzügige Ruhrsalon mit seiner gediegenen Atmosphäre und perfekten Infrastruktur zur Verfügung.
In Herne befindet sich auf dem ehemaligen Werksgelände der Ruhrkohle AG, dem Shamrockpark, die Mulvany Villa mit dem direkt angrenzenden ShamrockEye, das mit seiner einzigartigen Kombination aus Tradition und Moderne als Konzertlocation dienen wird. 

Die „Sommernachtsträume“ bestreitet das Klassikfestival seit dem Kulturhauptstadtjahr RUHR.2010 mit dem Sinfonieorchester aus der ungarischen Partnerstadt Pécs. Leider musste das Orchester in diesem Jahr Corona bedingt seinen Besuch absagen, aber zumindest der Chefdirigent Kornél Györi kommt ins Ruhrgebiet und wird mit der Camerata Hungarica fünf Konzerte geben.

Die Camerata Hungarica setzt sich aus ehemaligen Mitgliedern der bis 2001 in Marl beheimateten Philharmonia Hungarica zusammen, sodass die ungarische Tradition zumindest sprachlich im Orchester fortgesetzt werden kann.
Musikalisch wird es im Beethoven-Jahr 2020 dann aber doch sehr deutsch mit einem – auch wieder Corona bedingt – gut einstündigen Programm ohne Pause, auf dem sich folgende Werke finden:

Das Programm

Max Bruch: Serenade nach schwedischen Volksmelodien für Streicher op. posth.
Ludwig van Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-Moll op. 37 (in einer Fassung für Streichorchester von Vinzenz Lachner)

Solist dieses Konzerts ist der Klaviervirtuose und „Tschaikowsky-Preisträger“ Oleg Poliansky.
Moderiert werden die „Sommernachtsträume“ von Volker Zwetzschke, dem Intendanten des Klassikfestivals, höchst persönlich.

Programm

Die Interpreten

Solist: Oleg Poliansky
Camerata Hungarica
Dirigent: Kornèl Györi

Konzerte

Montag, 17.08.2020, 19:30 Uhr
RUHRTURM (Ruhrsalon)
Huttropstraße 60
45138 Essen

Dienstag, 18.08.2020, 19:30 Uhr
Gemeindehaus Ruhrort
Dr.-Hammacher-Straße 6
47119 Duisburg

Mittwoch, 19.08.2020, 19:30 Uhr
ShamrockEye
Shamrockring 1
44623 Herne

Weitere Konzerttermine im Kulturzentrum Erlöskirche (Schachtstraße 104, 45768 Marl)
Samstag, 15.08.2020, 20:00 Uhr und Sonntag, 16.08.2020, 19:30 Uhr

Eintrittspreise

Vorverkauf:
20,- Euro
15,- Euro ermäßigt (für Schüler, Studenten und Behinderte)

Abendkasse:
23,- Euro
18,- ermäßigt (für Schüler, Studenten und Behinderte)

Der KVV beginnt am 06.07.2020 www.eu-klassikfestival.de